Argumente

step1 Keine Verschleuderung von Steuermilliarden

Der Kauf neuer Kampfjets kostet die Schweizer Steuerzahlerinnen und Steuerzahler mehr als drei Milliarden Franken. Dazu kommen jährliche Unterhalts-, Instandhaltungs- und Betriebskosten. Weitere Millionen braucht es für den Umbau von Immobilien und den Kauf neuer Waffen und Technologien. Über die gesamte Betriebsdauer werden die neuen Kampfjets mehr als zehn Milliarden Schweizer Franken kosten. Dieses Geld fehlt anderswo: bei der Bildung, im öffentlichen Verkehr oder bei der AHV. Mit Sparpaketen und Steuererhöhungen muss jene Summe hereingeholt werden, die bei der Armee wegen der neuen Jets aufgestockt wurde.

=> Wie viel der Gripen tatsächlich kosten wird
=> Der Gripen-Kauf führt zu weiteren Sparpaketen

step2 Milliarden für einen Papierflieger

Der Gripen E ist erst ein Papierflieger. Dutzende Komponenten des Flugzeugs müssen erst noch entwickelt werden. Die Schweiz muss 40 Prozent des Kaufpreises im Voraus bezahlen – ohne zu wissen, ob die Gripen-Flotte jemals abheben wird. Offen bleibt auch nach den Nachverhandlungen und stundenlangen Anhörungen in der Sicherheitspolitischen Kommission, was passiert, wenn die 22 Gripen E nicht rechtzeitig oder nicht im versprochenen Umfang geliefert werden. Das Risiko tragen die Schweizer Steuerzahler und Steuerzahlerinnen. Hinzu kommt: Die Evaluation durch das VBS hat ergeben, dass der Gripen weniger leistungsfähig ist als die heutigen F/A-18 der Schweizer Armee – selbst wenn alle versprochenen Verbesserungen umgesetzt werden könnten.

=> Der Papierflieger als finanzielles Risiko
=> Der Gripen ist ein schwacher Kampfjet
=> Alternativen zum Gripen
=> Saab ist ein unsicherer Partner
=> Eine planlose Milliardenbeschaffung

step3 Die Luftwaffe ist auch ohne neue Kampfjets gut gerüstet

Ein wirksamer Luftschirm ist auch ohne neue Jets gewährleistet: Die Schweizer Luftwaffe ist im internationalen Vergleich auch nach der Ausmusterung der 54 Tiger F-5 sehr gut gerüstet. Zur Erfüllung des Luftpolizei-Auftrags genügen die vorhandenen 32 F/A-18 längst, zumal wir von Freunden umgeben sind. Die F/A-18-Flotte wurde ausserdem erst kürzlich für über 400 Millionen Franken auf den neusten Stand der Technik gebracht. Der Schweizer Luftraum ist gemäss dem aktuellen Armeebericht auch ohne zusätzliche Gripen-Jets hervorragend geschützt – 22 neue Jets sind eine Fehlinvestition und purer Luxus.

=> Wie viele Jets für die Luftpolizei nötig sind
=> Absurd: Der Bundesrat will neue Jets, aber Einsätze nur zu Bürozeiten
=> Für den Kriegsfall wäre der Gripen das falsche Flugzeug

 


=> Weitere Argumente
=> Die Argumente der Gripen-Befürworter widerlegt


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